Antibiotika sind natürlich gebildete Stoffwechselprodukte von Pilzen und Bakterien. Veränderungen in der Darmflora können durch den Einsatz von Antibiotika und durch moderne Ernährungsgewohnheiten ausgelöst werden. Eine wichtige rolle bei der Verbreitung von Resistenzen spielt der horizontale Gentransfer, beim Resistenzgene zwischen Bakterien gleicher oder unterschiedlicher Art untereinander weitergegeben werden. Kommen zu etliche weitere Faktoren, von welchen ebenfalls vermutet wird, dass sie die Entstehung allergischer Erkrankungen begünstigen können. Die Umweltverschmutzung sorgt auch bei Haselsträuchern für Stress und verändert die Eiweißbildung derart, dass die betroffenen Menschen immer heftiger darauf reagieren. Einer der häufigsten Sofortreaktionen ist der Heuschnupfen, eine Allergie, die durch Pollen verursacht wird und nun gar Augen und Nase betrifft. Da eine Allergie, eine Pseudoallergie oder eine Intoleranz ähnliche Symptome verursachen können, werden diese Begriffe allgemein gesehen Sprachgebrauch undifferenziert und fälschlicherweise oft synonym verwendet. Hypothese bis jetzt nicht abschließend beurteilt werden kann. Bereits in sehr geringen Mengen können diese sogenannten Allergene allergische Reaktionen hervorrufen. Potenzprobleme können zu einer schweren psychischen Belastung werden.

Die spezifische Immuntherapie (SIT) oder Hyposensibilisierung hat einen besonderen Stellenwert in der Behandlung – nicht nur, weil es sich um einen ursächlichen Therapieansatz handelt. Die spezifische Immuntherapie (SIT), auch Hyposensibilisierung genannt, zielt darauf ab die Reaktion des Körpers auf den Auslöser der Allergie gezielt zu beeinflussen. Bei Typ-II-Allergien werden vom Immunsystem Antikörper als Reaktion auf bestimmte körpereigene Zellstrukturen gebildet. Die Schleimhaut in den Bronchien schwillt an und bildet zähen Schleim, die Atemwege verengen sich, die Atemmuskulatur verkrampft und zustande kommen anfallsartiger Atemnot. Zusätzlich haben sie reinigende Eigenschaften und lösen Verkrustungen sowie allergene Stoffe deren Schleimhaut. Am häufigsten handelt es sich um Pollen, Schimmelpilzsporen oder Staubbestandteile, die von Hausstaubmilben oder Haustieren stammen, also meist natürliche Stoffe in unserer Umwelt. Diese sogenannten „Antihistaminika“ werden im sinne Krankheitsform und Schwere der Erkrankung in unterschiedlichen Darreichungsformen (Tabletten, Nasensprays, Asthmasprays, Augentropfen, Cremes, Salben und Injektionen) und in unterschiedlichen Intervallen (bei akutem Bedarf, prophylaktisch, dauerhaft) angewendet. Aber auch hier gilt: Ein positiver Allergietest alleine heißt noch nicht dass du allergisch bist! Um hier klar zu kommen, hilft es Dir mehr zu Wissen. Wer die Auslöser ungenügend meiden kann, der benötigt wirksame Medikamente gegen die Allergie. Beispiele sind Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben, Duftstoffe. Allergene sind meistens Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Nahrungsmittel und Insektengifte.

In der nächsten Phase – im Schulalter – reagiert das Immunsystem eventuell auf Pollen, das Kind erkrankt an Heuschnupfen. Wenn das Kind älter wird, verschwinden die juckenden Ekzeme häufig wieder. Studien konnten zeigen, dass Schüler mit Heuschnupfen sich in ihren Leistungen sich um bis zu eine Note verschlechterten, wenn diese in der Pollensaison von Rhinitis-Symptomen geplagt wurden. Da die ersten Beschwerden sich unmittelbar nach dem Kontakt dabei Allergen zeigen, wird dieser Reaktionstyp auch Allergie vom Soforttyp genannt. Diese Typ IV Reaktion kann beispielsweise bei Kontaktallergien (z.B. Pseudoallergien unterscheiden sich auch darin von Allergien, dass die Beschwerden erst nach einer bestimmten Menge der Auslöser auftreten. Veränderungen in der kommensalen Flora könnten ebenfalls das Immunsystem beeinflussen und im Zuge mit dem vermehrten Auftreten von Allergien stehen. Sie beschleunigen die Darmpassage des Stuhls und beeinflussen somit auch die Verweildauer und Rückresorption von Cholesterin günstig. Ebenso finden Sie seriöse Informationen auf den Internetseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts (RKI). Patienten, bei denen lebensbedrohliche allergische Reaktionen (z.B. Es wird vermutet, dass der Kontakt mit bestimmten Bakterien insbesondere in den ersten Lebensmonaten wichtig ist, ums Immunsystem, das während der Schwangerschaft eher Typ2-T-Helferzellen-lastig ist, wieder Richtung einer Typ1-T-Helferzellen-Antwort zu lenken, die weniger mit allergischen Reaktionen assoziiert ist.

Kontaktallergie: Prinzipiell kann fast alles, was Kontakt neben anderen das Haut hat, Allergien auslösen. Während sich bei Schweregrad 1 die allergische Reaktion auf die Haut beschränkt und Quaddel-Bildung möglich ist, ist beim Schweregrad 2 mit einem akuten Kreislaufschock und einem lebensbedrohlichen Zustand zu rechnen. Man spricht von einer immunologischen Reaktion. Neben der typischen Typ-I-Reaktion gibt es noch drei weitere Reaktionstypen. Die bekanntesten Antidepressiva lassen sich in drei Gruppen einteilen (siehe unten). Diese nach zwei bis drei Wochen aufgetretene Überempfindlichkeit, welche trotz ungefährlicher Toxindosis zum Tod der Tiere führte, nannte Richet Anaphylaxie. Bereits 1902 hatten Charles Richet und Paul Portier (1866-1962) bei Hunden eine veränderte Reaktion auf eine niedrigdosierte Toxingabe beobachtet, nachdem die Versuchstiere eine Vergiftung mit diesen intravenös und hochdosiert verabreichten Toxinen überstanden hatten. Spättyp-Allergien (Typ IV): Reaktion tritt verspätet, also nach Tagen, ein. Man kann Allergien auch daran festmachen, welche Reaktion des Immunsystems sie verursachen. Ggf., welche Baum-, Gräser-, Getreide- und Kräuterpollen gerade durch die Luft fliegen, sind andere Personen betroffen.