Klassische Risikofaktoren sind Stress, Zigarettenrauchen, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, ungesunde Ernährung und Übergewicht. Anzeichen einer schweren Trikuspidalinsuffizienz sind Ödeme (Flüssigkeitseinlagerungen) in den Beinen, Leber- und Halsvenenstauung sowie Herzrhythmusstörungen (Herzrasen oder Herzstolpern). Typische Symptome einer Herzerkrankung sind Brustenge, Atemnot, Herzrasen, Herzstolpern. Es kommt zu der Verdickung des Herzmuskels (Herzmuskelhypertrophie) oder Erweiterung der Herzkammern. Am häufigsten handelt es sich dabei um eine entzündliche Herzbeutelerkrankung – eine akute oder chronische Perikarditis (Herzbeutelentzündung). Die starken Schmerzen treten im Rahmen der trockenen Herzbeutelentzündung auf, da das innere gegen das äußere Perikardblatt des Herzbeutels trocken und dadurch knarrend und schmerzhaft reibt. Medikamente gegen Erreger (u. a. Aber auch Medikamente wie Antidepressiva, oder Medikamente gegen Epilepsie können sich in der Manneskraft widerspiegeln. Fälschlicherweise wird der heutzutage nach Korotkow gemessene Blutdruck in facto aber immerhin mit „RR“ bezeichnet. Sie sind aber auch wichtig, um Aktivismus und Aufklärungsarbeit bei politischen Entscheidungsträgern zu leisten. Die Verminderung der Pumpleistung ist keine Herzerkrankung im eigentlichen, sondern ein klinisches Symptom. Gehen Rhythmusstörungen mit einer verminderten Pumpleistung des Herzens einher, führt dies zur Minderversorgung des Gehirns mit sauerstoff.

Aufgrund der Vergrößerung des rechten Vorhofs kann es im späteren Verlauf zu Herzrhythmusstörungen oder einer Funktionsstörung der Herzkammer kommen. Ein gesunde Aortenklappe verfügt über eine Klappenöffnungsfläche von 3 bis 4 Quadratzentimetern, eine stark verengte Klappe dagegen allenfalls noch über weniger als 1 Quadratzentimeter. Mit Fortschreiten der Mitralklappenstenose und zunehmender Reduzierung der Klappenöffnungsfläche staut sich das Blut vom linken Vorhof (Atrium) bis in die Lungenvenen. Mitralklappenstenose (auch Mitralstenose): Auch bei der Mitralklappenstenose liegt eine unterschiedlich starke Einschränkung der Klappensegelöffnung vor. Zurückzuführen ist eine Mitralklappenstenose meist auf ein Streptokokkenrheumatismus oder eine bakterielle Endokarditis. Einige Herzerkrankungen wie ein Herzinfarkt, schwere Herzrhythmusstörungen oder auch Entzündungen der Herzklappen(Endokarditis) erfordern die umgehende stationäre Behandlung, resp. die Primärversorgung durch einen Notarzt und die anschließende Überführung in eine entsprechend ausgerüstete Klinik bzw. in ein Herzzentrum. In den meisten Fällen liegt eine akute bakterielle Herzklappenentzündung (Endokarditis) vor. Die am meisten gefürchtete Langzeitfolge ist der Schlaganfall (Apoplex). Zahlenmäßig überlegen anderen Herzkrankheiten betreffen die großen, vom Herzen abgehenden Blutgefäße wie die Aorta oder die Lungenarterie. Bei der angeborenen Fallot-Tretralogie treten vier Herzkrankheiten im Verbund auf: ein Kammerseptumdefekt, eine Pulmonalstenose, eine Vergrößerung des rechten Herzens sowie eine Anomalie der Aorta. 1907 wurde in Paris die erste Ausgabe der Fachzeitschrift „Archives de Maladies du Coeur et des Vaisseaux“ veröffentlicht, 1909 in Wien das Zentralblatt für Herzkrankheiten und die Erkrankung der Gefäße.

Im Rahmen schwerer Herzkrankheiten oder eines Herzinfarkts können zudem Vorhofflattern (ausnehmend 220 Herzschläge pro Minute) oder Vorhofflimmern (verdächtig 350 Herzschläge pro Minute) auftreten. Insbesondere unter physischer Belastung wie Treppensteigen oder Laufen keine Kraft mehr haben ausreichend Blut durch das Herz fließen, sodass Muskelanteile nimmer mit Blut und Sauerstoff versorgt werden. In der linken Herzhälfte fließt das aus der Lunge kommende sauerstoffreiche Blut zunächst über die Mitralklappe in Partei Hauptkammer, um anschließend durch die Aortenklappe in die Aorta und somit in den Körperkreislauf ausgeworfen zu werden. Während Die Linke Herzkammer über die Hauptschlagader (Aorta) sauerstoffreiches Blut in den großen Körperkreislauf pumpt, transportiert die rechte Hauptkammer über die Lungenschlagader das zurückfließende sauerstoffarme Blut in den kleineren Lungenkreislauf. AV-Block: Bei einem AV-Block ist die Erregungsleitung zwischen Vorhof (Atrium) und Herzkammer (Ventrikel) verzögert oder (partiell) blockiert. Mitralklappeninsuffizienz: Die Mitraklappe setzt sich aus einem vorderen und hinteren Klappensegel zusammen, die sich in der Kontraktionsphase des Herzmuskels schließen, sodass das in politische Kraft Hauptkammer eingeströmte Blut nimmer in den Vorhof zurückfließen kann. Durch die zunehmende Steifigkeit des Herzmuskels steigt der Druck in der linken Herzkammer und auch im linken Vorhof. Die erhöhte Druckbelastung führt zur Herzmuskelverdickung (Myokardhypertrophie) der rechten Herzkammer sowie langfristig zu einer Rechtsherzinsuffizienz.

Aus den Einfaltungen dieser dünnen Epithelschicht gehen die Herzklappen hervor. Das Herz wird von innen vom Endokard – der Herzinnenhaut – ausgekleidet. Menschen empfanden das Herz bereits seit langer Zeit als besonders verwundbares Organ, darauf weisen steinzeitliche Wandmalereien in Spanien hin. Die zusätzlichen Herzschläge sind nicht unzweifelhaft pathologisch und treten in geringer Zahl auch bei gesunden Menschen auf. Mediziner sprechen in diesen Fall von einem Kammerseptumdefekt. In diesen Fällen sprechen Mediziner von funktionellen Herzbeschwerden. Liegt eine unzureichende und verminderte Leistungsfähigkeit des Herzens vor, sprechen Mediziner von einer Herzinsuffizienz. Blutdrucknormalisierung, Einstellung des Diabetes mellitus sowie Behandlung der HDL- und LDL-Cholesterinwerte. Die Mitralstenose gehört zu den häufigsten erworbenen Herzklappenfehlern, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Diese Verschiebung wird hiermit selteneren Auftreten von Infektionskrankheiten und Mangelernährung als zuvor häufigsten Todesursachen und der steigenden Lebenserwartung erklärt. Diese Zahlen liegen im Vergleich mit anderen Ländern (vgl. Tabelle) recht hoch, was angesichts der Kosten von schätzungsweise 573 Mio. Euro für die Linksherzkatheter und 871 Mio. Euro für die Ballondilatation auch von gesundheitsökonomischer Bedeutung ist.