Grundsätzlich werden zwei Hauptformen des Diabetes mellitus unterschieden: Diabetes Typ-1 und Diabetes Typ-2. Alle waren frühzeitig frei von kardiovaskulären Erkrankungen und Diabetes und nahmen keine Statine ein. Nach einer Dokumentation der Food and drug administration von 3 339 Rhabdomyolyse-Fällen waren 58 Prozent assoziiert der gleichzeitigen Einnahme von Gemfibrozil, Cyclosporin, Makrolid-Antibiotika, Warfarin, Digoxin oder Azol-Antimykotika. Immer wieder hört man, dass der Verzehr von 4 Gramm Frischknoblauch kein Tag vergeht ohne – diese Menge entspricht etwa einer normal großen Knoblauchzehe – den Cholesterinspiegel um 5 bis 10 Prozent senken soll. Sie haben zwar kontrastiv den üblichen Fetten einen um rund 10 Prozent niedrigeren Kaloriengehalt, führen aber bei dauerhaftem Einsatz zu Nebenwirkungen wie Völlegefühl, Sodbrennen, Erbrechen und Durchfall. Mittelkettige Triglyzeride (MCT-Fette) sind Fette mit Fettsäuren mittlerer Kettenlänge, die sich aufgrund ihrer physikochemischen Eigenschaften im Organismus anders verhalten als die üblichen langkettigen Nahrungsfette. Als fermentiertes Lebensmittel hat Kombucha aber wahrscheinlich probiotische Eigenschaften und somit eine positive Wirkung auf die Darmflora und Verdauung. Zudem enthält er Bitterstoffe, welche die Verdauung fördern und den Gallenstoffwechsel anregen. Denn, so weiß die Wissenschaft mittlerweile, es naa ausschlaggebend, ob und wie viel Cholesterin die Ernährung liefert, sondern welche Qualität die Nahrungsfette haben.

Pflanzensterine senken neben dem Cholesterin auch das Betacarotin im Blut, das im Körper als Antioxidationsmittel wirkt und vorsorglich von Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen dient. Sie beschleunigen die Darmpassage des Stuhls und beeinflussen somit auch die Verweildauer und Rückresorption von Cholesterin günstig. Ums Verhältnis von „gutem“ HDL-Cholesterin (mindestens 40 Milligramm pro Deziliter) und „schlechtem“ LDL-Cholesterin (weniger als 116 Milligramm pro Deziliter) positiv zu beeinflussen oder zumindest monadisch unbedenklichen Gleichgewicht zu halten, empfiehlt es sich, generell auf Cholesterin, Ernährung und eine entsprechende Lebensmittelauswahl zu achten. Wissenschaftliche Studien belegen, dass bei einer Aufnahme von 1,5-2,4 g Pflanzensterinen täglich das LDL-Cholesterin um 7-10% gesenkt werden kann. Solange solche Studien nicht durchgeführt worden sind, kann auch die entweder gesundheitsfördernde oder eventuell schädliche Wirkung der Sterine nicht beurteilt werden. Zur gezielten Senkung erhöhter (LDL-)Cholesterinwerte sind Fettbinder nicht geeignet. Eine effektive Senkung der Blutwerte lässt sich allerdings nur mit speziellen Omega-3-Konzentraten (etwa Omega-3-Säurenethylester) erreichen, von welchen wiederum eine tägliche Dosis von 2 bis 4 Gramm notwendig ist. Fragestellung: Bewirkt die regelmäßige Einnahme von Phytosterolen und Phytostanolen in Milchprodukten mit niedrigem Fettgehalt im Vergleich zur Placebogruppe eine Senkung des Cholesterinspiegels sowie vermehrt unerwünschte Nebenwirkungen? Fragestellung: Wie effizient senken Phytosterole oder Phytostanole Blutfettwerte?

Reicht eine Änderung des Lebensstils nach Meinung des behandelnden Arztes nicht aus, approximativ erhöhten LDL-Cholesterinwerte zu senken, kann auch eine medikamentöse Behandlung gebühren. Gut belegt ist dafür die Cholesterin-senkende Wirkung einer umfassenden Änderung des Lebensstils. Das erst 2006 entdeckte Enzym PCSK9 (Proproteinkonvertase Subtilisin/KexinTyp 9) spielt bei der Steuerung des LDL-Abbaus eine zentrale Rolle. Möglicherweise handle es sich hierbei allerdings nicht um einen direkten Effekt der Statine auf die atherosklerosebedingte Entzündungsreaktion, erklärte Dr. Winfried Maerz von der Universität Graz. Beide haben einen nachgewiesenen Effekt auf Triglyzeride, da sie den Stoffwechsel der VLDL-Partikel in der Leber beeinflussen. Aus Teilen von Ananas, Kiwi und Papaya gewonnene Extrakte sollen die Fettverdauung im Darm durch die körpereigenen Enzyme unterbinden und zudem den Fettumsatz im Stoffwechsel anregen. Zudem weiß man, dass die im Labor und im reagenzglas aufgezeigte Fettbindung ihre Wirkung im menschlichen Darm bedingt erreicht. Leber und Darm stehen bei der Bekämpfung von erhöhten Cholesterinwerten im Mittelpunkt der möglichen Therapieansätze.

Doch wenngleich man von einer möglichen Wirkung ätherischer Öle auf den Leberstoffwechsel ausgehen kann: Gewürze oder Kräuter, die eine spezifische Wirkung auf die Cholesterinsynthese haben, sind bislang leider nicht bekannt. Experimentelle Untersuchungen an Leberzellen von Ratten zeigen zwar für die Wirkstoffe der Artischockenblätter eine reduzierte Cholesterinsynthese. Im Kontrast dazu: Einige Studien zeigen sogar ungünstige Effekte aufs Cholesterinprofil. Erste Studien konnten zeigen, dass durch die sehr effektive Cholesterinsenkung mit PSCK9-Hemmern auch schon länger bestehende Verkalkungen wieder abgebaut werden. Dadurch steigt die Dichte der LDL-Rezeptoren auf den Leberzellen und es werden mehr LDL-Partikel abgefangen und beseitigt. Funktionieren diese Klappen nicht länger richtig, kommt es zu der Umkehr der Strömungsrichtung des Blutes. Die Forscher um Studienleiter Nordestgaard sehen sich durch diese Ergebnisse in ihrer Auffassung bestärkt, dass der LDL-C-Spiegel auch bei älteren Menschen ein wichtiger kardiovaskulärer Risikofaktor ist. Unterschiede der Pharmakokinetik führen jedoch dazu, dass Begleitmedikationen unterschiedlich toleriert werden. Viel beworben, aber fraglich beispielsweise Lebensmittel, die pflanzliche Sterine enthalten, z. B. Margarinen, Salatsaucen, Milchprodukte oder auch Brot.