Clinical outcomes of patients with advanced gastrointestinal stromal tumors: Safety and efficacy in a worldwide treatment-use trial of sunitinib. Efficacy and safety of sunitinib in patients with advanced gastrointestinal stromal tumour after failure of imatinib: a randomised controlled trial. 6. Ayres RC, Robertson DA, Naylor K, Smith CL: Stress and oesophageal motility in normal subjects and patients with irritable bowel syndrome. Die Reaktion der HPA-Achse, in Relation zu der Freisetzung von adrenocorticotropem Hormon (ACTH) und Corticosteron, war dabei bei den keimfreien Mäusen sehr viel ausgeprägter als bei den normal keimbesiedelten Mäusen. Weitere unerwünschte Wirkungen, die bei ausnehmend 10% der Patienten auftraten und daher in der Fach- und Gebrauchsinformation als „sehr häufig“ eingestuft werden, sind Kopfschmerzen, Schlafstörungen und abnorme Träume (von den Probanden als lebhafte oder häufige Träume beschrieben). Wer ein hohes Risiko hat, wird engmaschiger untersucht als jemand, dessen Erkrankung schon einige Zeit zurückliegt und voraussichtlich auferstehen konnte. Wenn der Schnupfen unvermutet sehr plötzlich und stark eingesetzt hat, ist eher eine allergische Reaktion der Auslöser – eine Erkältung hingegen kündigt sich oft mit Kopfschmerzen und Kratzen im Hals an. Für Erkältungsschnupfen gibt es den Spruch: „Drei Tage kommt er, drei Tage steht er, drei Tage geht er.“ Er sollte also nach etwa einer Woche anfangen, wieder abzuklingen.

Sei es das Gefühl, das im Bauch gespürt wird, die Angst, die einem den Magen zuschnürt, die Wut, die man im Bauch hat, oder der «Schiss», den man vor belastenden Situationen hat; wir sind offensichtlich dessen besonderen Verhältnis zwischen Gefühlen und den Empfindungen und Funktionsänderungen im Gastrointestinaltrakt überzeugt. Die Forschungsergebnisse stellten zunächst infrage, ob es überhaupt einen klaren Zusammenhang zwischen Symptomatik und Funktionsänderung gäbe. 18. Gwee KA, Leong YL, Graham C, et al.: The role of psychological and biological factors in postinfective gut dysfunction. 19. Gwee KA: Post-infectious irritable bowel syndrome, an inflammation-immunological model with relevance for other IBS and functional dyspepsia. This is directly related to the processing of stimuli in the central nervous system: In patients with irritable bowel syndrome, intestinal pain stimuli lead to increased activation of nuclear areas related to pain perception and stress processing.

29. Rampton D: Does stress influence inflammatory bowel disease? 12. Elsenbruch S, Rosenberger C, Bingel U, Forsting M, Schedlowski M, Gizewski ER: Patients with irritable bowel syndrome have altered emotional modulation of neural responses to visceral stimuli. 3. Almy TP: Experimental studies on the irritable colon. Belegt wird allerdings hierdurch, dass das Colon – im Gegensatz zum Herz-Kreislauf-System – unterschiedliche Reaktionstypen aufweisen kann. Dabei traten im Colon unter psychologischen Stressoren signifikant mehr propagierende Kontraktionen auf, während sich dies beim Cold-Pressure-Test speziell für simultane Kontraktionswellen belegen ließ. Die Speiseröhre zeigt unter Normalbedingungen eine eindeutig zum Magen gerichtete propulsive Aktivität während des Schluckakts. Bei den persistierend symptomatischen Patienten war 3 Monate nach der akuten Darmentzündung eine erhöhte entzündliche Aktivität in den Darmbiopsien nachweisbar sowie eine verminderte Reizschwelle im Rektum. Weniger gesichert ist die Annahme, dass Obstipation durch eine vermehrte motorische Aktivität des Colons verursacht wird. 1950er-Jahren ihre somatopsychisch-psychosomatische Genese des Ulzera. Dementsprechend soll ein hoher Pepsinspiegel in der frühen Kindheit zu einer vermehrten Abhängigkeit von der nährenden Mutter führen, die im späteren Leben mit Bezug auf von Dependenzkonflikten zum Auftreten von Ulcera duodeni führt. Leben einer der Krankheit: Wie sieht der Alltag mit und nach GIST aus?

Entgegengesetzt sind aus theoretischen Vorstellungen, die sich eher an vorwissenschaftlichen Spekulationen orientiert haben, mittlerweile ausgezeichnet belegte Einsichten in das Räderwerk der gastrointestinalen Physiologie geworden, deren Bedeutung für die gesamte Psychosomatik kaum überschätzt werden kann. Hinweise darauf, dass es sich bei der intestinalen Hyperalgesie um Veränderungen der zentralen Schmerzmodulation handelt, kommen aus der funktionellen Hirnbildgebung. So können die Ärzte Veränderungen des Gewebes rechtzeitig erkennen und gegebenenfalls mit einer neuen Behandlung beginnen. Veränderungen der Wahrnehmungsschwelle bei kontrollierter rektosigmoidaler Dehnung kommen jedoch umso mehr bei weiblichen Patienten mit einem Reizdarmsyndrom vom Obstipationstyp vor. Das postinfektiöse Reizdarmsyndrom bietet die Möglichkeit der prospektiven Untersuchung von initial klinisch unauffälligen Patienten. Entgegen früheren Annahmen sind auch immunologische Prozesse beim Reizdarmsyndrom involviert, und auch diese sind von psychologischen Faktoren abhängig. Zur Überwachung von Metastasen wenden die Ärzte ebenfalls diese Verfahren an. Wenngleich die Therapie abgeschlossen ist und Patienten sich wieder gesund fühlen: Regelmäßige Kontrollen beim Arzt bleiben auch nach der Therapie wichtig. In diesen Ergebnissen finden sich alle oben genannten Grundannahmen zur Motilität wieder: Emotionen beeinflussen die gastrointestinale Motilität, wobei die Qualität der Emotionen für die Art der Funktionsänderung entscheidend ist. Das Reizdarmsymdrom, die funktionelle gastrointestinale Störung neben anderen das größten klinischen Bedeutung, ist mit einer intestinalen Hyperalgesie, Hypersensitivität und Hypervigilanz assoziiert. Die experimentelle Beeinflussbarkeit und die Abhängigkeit viszeraler Hypersensitivität von einem gut beschriebenen endokrinen Mechanismus öffnen einen Weg zu einer psychotherapeutischen und letztlich auch einer pharmakologischen Beeinflussbarkeit dieser Phänomene.