Jedes Mädchen und jede Frau habe das Recht, sich in der Stadt frei und ohne Angst zu bewegen. Die Beschwerden beim NCGS sind mannigfaltig und reichen von Magen-Darm Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall bis hin zu Müdigkeit, Kopf- , Muskel-, oder Gelenksschmerzen, Taubheitsgefühl, Hautausschlag, Depression und Angst. Bei Erwachsenen sind die Krankheitszeichen oft untypisch, zB, Blähungen, Stuhlunregelmäßigkeiten, Blutarmut durch Eisenmangel (Eisenmangelanämie), gehäufte Fehlgeburten oder Osteoporose. Kleinkinder entwickeln besonders leicht eine Nahrungsmittelallergie, da ihre Darmwand noch nicht unbedingt zuverlässig funktioniert wie bei einem Erwachsenen. Etwa 15 Prozent der Erwachsenen und bis zu 25 Prozent der Kinder sind von einer Form der Allergie betroffen. Die Antikörper (IgE), die das Immunsystem bei einer Lebensmittelallergie gegen den betreffenden Nahrungsbestandteil entwickelt, können sich dann auch gegen Allergene mit ähnlicher Struktur aus anderen Quellen richten. Eine FODMAP-arme Ernährung führt nachweislich bei so weit wie 74% der Menschen mit RDS zur Besserung der Beschwerden. Zudem beugt das Stillen allgemein der Entstehung einer Allergie vor – auch einer Nahrungsmittelallergie. Einer der Hauptgründe für die Entstehung einer Depression ist eine Störung des Botenstoffhaushalts im Gehirn: Serotonin und/oder Noradrenalin sind in den Gehirnkreisläufen aus der Balance geraten.

Bei der Entstehung einer Allergie spielen die Menge und Konzentration, der Aufnahmemechanismus und das Sensibilisierungsvermögen des Allergens eine Rolle. Eine Allergie vom Typ IV (T-Zell-vermittelter, verzögerter Typ; Spättyp) ist eine Abwehrreaktion gegenüber einer Substanz (Allergen), die über eine schon lange im Körper anwesend ist und nicht über andere Mechanismen beseitigt wurde. Bei einer Allergie vom Typ III verbinden sich im Blut zirkulierende Antigene und Antikörper zu sogenannten Immunkomplexen. Was Sie bei einer Allergie noch tun können, um Ihre Beschwerden zu reduzieren. Es herrscht Menschen, die weder eine Zöliakie noch eine Weizenallergie haben, aber trotzdem Beschwerden entwickeln, wenn Sie Gluten-hältige Speisen essen. Um welche Art von Erkrankung es sich genau bei der Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) handelt, ist noch nicht abschließend geklärt. Die einzige derzeit verfügbare Behandlung der Zöliakie ist das Weglassen der krankmachenden Substanz, also eine lebenslange streng glutenfreie Ernährung. Zur Behandlung von Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeit stehen heutzutage zahlreiche Methoden zur Verfügung. Hausstaubmilbenallergie als gesichert; bei Allergien gegen Tiere und Schimmel ist die Wirkung noch nicht klar. Die Allergie vom Typ IV nimmt unter den allergischen Reaktionen eine Sonderstellung ein. Bei Typ IV nach sich ziehen zeitverzögerten Reaktionen beispielsweise auf Medikamente oder Kontaktallergene. Besonders häufig kommt die Allergie vom Typ I (Soforttypreaktion) vor – meist hinsichtlich Heuschnupfen. Ohne Behandlung besteht unter anderem bei einem Heuschnupfen die Gefahr, zusätzlich an allergischem Asthma zu erkranken.

Die einfachste Form der Behandlung besteht in der Meidung des Allergieauslösers. Nach dem Erstkontakt mit einem Allergen bildet der Körper spezifische IgE-Antikörper, die an bestimmte Zellen des Immunsystems binden: fast Mastzellen. Die Neigung, eine Überempfindlichkeit zu entwickeln, liegt bei Personen, bei denen beide Elternteile Allergiker sind, zwischen 40 und 60 Prozent. Das Immunsystem ist üblicherweise in der Lage, zwischen harmlosen und gefährlichen Antigenen zu unterscheiden. Das Immunsystem reagiert auf Allergene, die auf Zellmembranen sitzen. Soll heißen: Hat das Immunsystem einmal allergisch reagiert, behält es die Erinnerung daran. Das Prinzip der Hyposensibilisierung besteht darin, den Körper über einen längeren Zeitraum hinweg langsam an den Allergieauslöser zu gewöhnen, sodass das Immunsystem ihn letztlich max. Eindringling erkennt und toleriert. Mithilfe verschiedener Allergietests kann der Arzt gezielt herausfinden, wie das Immunsystem auf bestimmte Substanzen reagiert. Diese enthalten Antihistamin-wirksame Substanzen.

In diesen trägt man ein, welche Speisen gegessen wurden, welche Medikamente man eingenommen hat und ob man Kontakte zu besonderen Substanzen gehabt hat. Bei stark sensibilisierenden Stoffen, etwa bei Medikamenten, reichen hingegen oft ein oder wenige Kontakte aus, damit eine Allergie entsteht. Sie können von einer chronischen Mittelohrentzündung oder Nasennebenhöhlen-Entzündung über Asthma bronchiale bis hin zu dauerhaften Organschäden reichen. Viele Allergieformen wie Heuschnupfen oder eine Insektengiftallergie lassen sich aber gut mit einer Hyposensibilisierung behandeln, sodass sich dieser Prozess aufhalten lässt. Dieses besteht aus mehreren biologisch aktiven Eiweißen, deren Aktivität vorwiegend gegen Zellmembranen gerichtet ist. Die Impfkur (Hyposensibilisierung) ist die einzige Therapieform, bei der die Ursache der jeweiligen Allergie bekämpft wird. Eine mögliche Resultieren aus die steigende Konzentration an Fremdstoffen in der Umwelt. Allum – Allergie, Umwelt und Gesundheit Das Informationsangebot der Kinder- und Jugendärzte richtet sich an Eltern, betroffene Familien und Patienten, die sich über allergische Erkrankungen und ihre Auslöser, Umweltschadstoffe, ihre Wirkung auf die Gesundheit sowie über sinnvolle Vorbeugungsmaßnahmen informieren wollen. Dadurch kommt es zu einer langfristigen Wirkung und damit zu der nachhaltigen Besserung der allergischen Beschwerden. Leider ist es typisch für die Mehrheit Allergieformen, dass sich die Beschwerden im Laufe der Zeit verstärken.